18 Tage zwischen Yukon River, Goldrausch und Tundra
Unsere Reise in den Yukon begann mit der Anreise über Frankfurt und Vancouver nach Whitehorse. Schon bei der Ankunft war die Vorfreude auf die kommenden Abenteuer groß. In den ersten beiden Tagen erkundeten wir Whitehorse und erledigten die letzten Einkäufe für unsere große Kanutour.
Mit dem Kanu auf dem Yukon
Am dritten Tag begann unser eigentliches Abenteuer: Wegen des starten Windes am Lake Labarge änderten wir die Kanutour und paddelten von Johnsons Crossing den Teslinriver bis zur Eimündung am Yukon. Rund 370 Kilometer paddelten wir auf dem Teslin und Yukon River bis nach Carmacks. Diese Neun Tage verbrachten wir mitten in der Natur – übernachtet wurde in Zelten, gekocht gemeinsam und jeder Tag brachte neue Eindrücke. Schwarzbären, Elche, Adler, Biber und viele andere Vogelarten waren die täglichen Begleiter.
Der mächtige Yukon River bestimmte unseren Rhythmus. Wir paddelten durch eine beeindruckende Wildnis, vorbei an unberührten Ufern und durch eine Landschaft, in der man die Weite Kanadas unmittelbar erleben konnte. Nach mehreren Tagen erreichten wir schließlich Carmacks.
Auf den Spuren des Goldrauschs
Von Carmacks ging es mit dem Kleinbus weiter nach Dawson City, dem legendären Zentrum des Klondike-Goldrauschs. Auf der Fahrt machten wir Halt bei den beeindruckenden Five Finger Rapids.
In Dawson City tauchten wir in die Geschichte des Goldrauschs ein. Ein besonderer Höhepunkt war der Abend im Diamond Tooth Gerties, wo uns Can-Can-Tänzerinnen in die Atmosphäre vergangener Zeiten versetzten.
Am nächsten Tag erkundeten wir Dawson City und fuhren hinauf zum Midnight Dome. Von dort bot sich uns ein fantastischer Blick über die Stadt und das weitläufige Tal des Yukon River. Anschließend besuchten wir den Bonanza Creek und den beeindruckende Dredge #4, einen riesigen ehemaligen Goldbagger.
Goldwaschen und Tundra
Natürlich durfte bei einer Yukon-Reise das Goldwaschen nicht fehlen. Auf einem echten Goldclaim am Hunker Creek versuchten auch wir unser Glück und wuschen – ganz wie die Goldsucher vor über hundert Jahren – mit der Pfanne nach dem kostbaren Metall.
Danach führte unsere Reise auf den Dempster Highway in die faszinierenden Tombstone Mountains. Dort schlugen wir wieder unsere Zelte auf.
Eine Tageswanderung durch die Tombstone Mountains wurde zu einem weiteren Höhepunkt. Vor uns lagen weite Täler, die beginnende Tundra und eine beeindruckende Berglandschaft. Besonders faszinierend war das Wissen, dass sich hier die Winterquartiere der Karibus befinden.
Zurück nach Whitehorse
Nach den Tagen in der Wildnis ging es schließlich über den Klondike Highway zurück nach Whitehorse. Noch einmal konnten wir die Weite und Schönheit des Yukon genießen.
Am letzten Tag besuchten wir ein Museum und ließen die vielen Erlebnisse der vergangenen zweieinhalb Wochen Revue passieren.
Dann hieß es Abschied nehmen. Mit zahlreichen Erinnerungen an den Yukon River, die Kanutour, Dawson City, den Goldrausch und die beeindruckende Wildnis Kanadas traten wir die Heimreise an.
Eine Reise voller Abenteuer, Natur und unvergesslicher Begegnungen – ein echtes Yukon-Erlebnis!
Rezensionen und Eindrücke unserer Touristen:
Josef G.: "Vielen Dank nochmals für diese Reise, es war vom Ernst perfekt organisiert, vom Transfer über die frisch gekochten Speisen, wir wurden richtig verwöhnt. Dazu kamen 2 Wochen wunderschöne Eindrücke von der Tier und Bergwelt und der traumhaften Kanufahrt. Die ausgesuchten Campingplätze und Hotels waren bis auf das Quality Inn am Ende in Whitehorse alle sehr sauber und schön. Vielleicht gibt es eine Möglichzeit die Transferzeit bei der Rückreise in Frankfurt zu verkürzen.
Ich war das erste Mal bei einer geführten Tour dabei, es hat viel Spaß gemacht, tolle Leute kennengelernt, ich fahr gerne wieder mit sobald sich eine Gelegenheit bietet.
Kurzes Fazit, es war traumhaft".Christoph W.:
"Es war eine wunderbare Reise die vorab von Dir perfekt organisiert war und von Ernst Dullnigg ebenso perfekt geführt wurde!"